Aktuelles

Tipps
Informationen

 
Themen:

PauschalsteuerKeine Pauschalsteuer
Geld für AutofahrerGeld für Autofahrer
Solar- und FotovoltaikanlagenSolar- und Fotovoltaikanlagen
FerienjobFerienjob
Vorsteuer EU-AuslandVorsteuer EU-Ausland
DienstreisenDienstreisen
Mini-JobsMini-Jobs
Einkommensteuer für RentnerEinkommensteuer für Rentner
Handwerker-SofortkreditHandwerker-Sofortkredit
Fitnesskurs - und das Finanzamt...
Neue Meldepflicht!
KfW FörderratgeberKfW Förderratgeber

Sonderabschreibungen Mietwohnungsbau - Entscheidung am 19.09.2018

 
Mietwohnungsbau

Die Deutsche Handwerkszeitung hat die folgende Pressemitteilung online gestellt:

Sonderabschreibungen Bund will Mietwohnungsbau stärker steuerlich fördern

Die Bundesregierung will mit Sonderabschreibungen mehr Investoren zum Bau von bezahlbaren Mietwohnungen bewegen. "Hintergrund sind der Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen sowie die steigenden Mieten", heißt es im entsprechenden Referentenentwurf aus dem Bundesfinanzministerium. Das Gesetz soll voraussichtlich am 19. September im Kabinett beraten werden. [mehr..]

Baukindergeld startet

 
Baukindergeld

Die KfW veröffentlicht online den folgenden Beitrag:

Das Baukindergeld startet am 18.09.2018

Sie haben in diesem Jahr ein eigenes Zuhause für Ihre Familie gekauft oder gebaut und sind schon eingezogen? Oder Sie haben es bald vor? Dann können Sie vom Baukindergeld profitieren. [mehr..]

Mandanteninformation (September-Oktober): Steuer- und Wirtschaftsrecht

 
Steuerrecht

Die nachfolgenden Themen zu aktuellen Urteilen und Neuerungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht sind für Sie als PDF-Dokument zusammengestellt.

Rechnungsangaben beim Vorsteuerabzug im Kfz- Handel
Der Vorsteuerabzug kann trotz fehlender Angabe des Liefer- bzw. Leistungszeitpunkts in der Rechnung möglich sein, wenn davon auszugehen ist, dass die Leistung im Monat des Rechnungsdatums erbracht worden ist. In diesem Fall ergibt sich der Leistungszeitpunkt aus dem Rechnungsdatum. [mehr..]

BMF zur Einzelaufzeichnungspflicht für Kasseneinnahmen
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat den Anwendungserlass zur Einzelaufzeichnungspflicht bei der Buchführung veröffentlicht. Damit reagiert das Ministerium auf eine Gesetzesänderung, die am 29.12.2016 in Kraft getreten ist und die insbesondere für Kasseneinnahmen Bedeutung hat. [mehr..]

Erfassung von EC-Karten-Umsätzen
Ebenfalls geäußert hat sich das BMF zu einer Anfrage von Wirtschaftsverbänden, wie Zahlungen mittels EC-Karte in der Kasse zu erfassen sind. Danach ist die vor-übergehende Erfassung von EC-Karten-Umsätzen in der Kasse steuerlich unschädlich, wenn die EC-Karten-Umsätze wieder herausgerechnet oder gesondert kenntlich gemacht werden. [mehr..]

Anwendungserlass zur Kassennachschau
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat seine Auffassung zur Neuregelung der „ Kassennachschau“ in Gestalt eines Anwendungserlasses veröffentlicht. Der Erlass ist für die Finanzämter bei der Auslegung der Neuregelung bindend. [mehr..]

Abfindung bei einvernehmlicher Auflösung des Arbeitsvertrags
Die vom Arbeitgeber gezahlte Abfindung anlässlich der einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsvertrags ist tarifbegünstigt und wird daher beim Arbeitnehmer ermäßig besteuert. In der Regel ist davon auszugehen, dass der Arbeitnehmer bei Abschluss des Auflösungsvertrags unter Druck stand und daher nicht freiwillig auf seine künftigen Gehaltsansprüche verzichtet hat. [mehr..]

Ortsübliche Miete für möblierte Wohnung
Beläuft sich die vereinbarte Miete auf mindestens 66&xnbsp;% der ortsüblichen Miete, wird ein Verlust aus der Vermietung grundsätzlich in voller Höhe anerkannt. Bei Vermietung einer teilmöblierten oder vollmöblierten Wohnung ist die ortsübliche Miete aufgrund der (Teil-)Möblierung um einen Zuschlag zu erhöhen. Dieser Zuschlag kann entweder aus dem Mietspiegel oder aber aus einem am Markt realisierbaren Möblierungszuschlag abgeleitet werden. [mehr..]

An Betrüger verlorenes Geld von Steuer absetzbar

 
Bundesfinanzhof

Das Handelblatt online berichtet in der Pressemitteilung vom 28.06.2017:

An Betrüger verlorenes Geld von Steuer absetzbar

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass an Betrüger verlorenes Geld in bestimmten Fällen von der Steuer absetzbar ist. Im aktuellen Fall hatte ein Villenbesitzer seinem Makler Bargeld übergeben, der dieses unterschlug. [mehr..]

Ausfall einer priv. Darlehensforderung als Verlust aus KapV

 
Darlehensforderung

In der Pressemitteilung des Bundesfinanzhof vom 20.12.2017 heißt es:

Insolvenzbedingter Ausfall einer privaten Darlehensforderung als Verlust bei den Einkünften aus Kapitalvermögen

Der endgültige Ausfall einer Kapitalforderung führt nach Einführung der Abgeltungsteuer zu einem steuerlich anzuerkennenden Verlust in der privaten Vermögenssphäre. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 24. Oktober 2017 VIII R 13/15 für den Fall der Insolvenzeröffnung beim Darlehensnehmer zu Einkünften aus Kapitalvermögen nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 des Einkommensteuergesetzes (EStG) entschieden. [mehr..]

Haushaltsnahe Leistungen: Steuerabzug auch für Werkstattkosten

 
Werkstattkosten

Bahnt sich beim 'Steuersparmodell für jedermann' die Chance an, in noch größerem Umfang als bisher private Aufwendungen dem Fiskus in Rechnung zu stellen?

Sie ahnen schon worum es geht? Richtig, wir meinen den Steuerabzug nach § 35a EStG im allgemeinen und Kosten eines Handwerkers im besonderen.

Um ganz genau zu sein:

Es geht um Lohnbestandteile, die auf Arbeiten in dessen Werkstatt entfallen.

Beispiel: Die Anfertigung einer neuen Haustür durch einen Schreiner.

Hier mauert die Finanzverwaltung, da die Arbeiten nicht "im Haushalt" durchgeführt werden.

Allerdings gab es in diesem Punkt schon ein steuerzahlerfreundliches Urteil des Finanzgerichts München, das sogar rechtskräftig geworden ist (Az. 7 K 1242/13, vgl. 'steuertip' 47/15).

Nach Auffassung der Richter handele es sich in diesem Fall ebenfalls um Leistungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Haushalt durchgeführt werden und dem Haushalt dienen.

Das Problem: Es gibt auch negative Finanzgerichtsurteile, bislang aber noch keine Entscheidung des BFH. Doch schon bald wird sich das oberste Steuergericht mit dieser Problematik beschäftigen müssen. Ein entsprechender Musterprozess ist nämlich unter dem Az. VI R 4/18 seit Kurzem anhängig. Somit müssen die Finanzämter in allen gleichgelagerten Fällen Ihrem Einspruch und Antrag auf Ruhen des Verfahrens stattgeben.

Wichtig: In der Vorinstanz hat das FG Berlin-Brandenburg (Az. 12 K 12040/17 einem Ehepaar recht gegeben, das Aufwendungen für die Reparatur des Hoftores von gut 1.000 € geltend gemacht hatte. Diese lehnte das Finanzamt mit dem Hinweis ab, die Arbeiten seien in der Werkstatt erfolgt und somit nicht haushaltsnah.

Dem widerspricht das Finanzgericht.

Nach der Rechtsprechung des BFH (Az. VI R 18/14) sei es ausreichend, wenn der Leistungserfolg in der Wohnung des Steuerpflichtigen eintritt. Die Leistung werde dann im räumlichen Bereich des Haushalts erbracht. Folglich sei es unschädlich, "wenn es sich um einen mit dem Haushalt verbundenen Gegenstand handelt, der lediglich für Zwecke der Reparatur aus dem Haushalt entfernt und nach Abschluss der Arbeiten wieder in den Haushalt eingebracht wird."

Nun heißt es 'Daumen drücken', dass es das oberste Steuergericht genau so pragmatisch sieht.

Steuern sparen durch Sturmtief „Friederike“

 
Sturmtief Friederike

In der Pressemitteilung des Bundes der Steuerzahler heißt es:

Steuern sparen durch Sturmtief „Friederike“ - Wie Kosten zur Beseitigung von Sturmschäden anerkannt werden.

Umgestürzte Bäume auf Gehwegen, verwüstete Gärten – Sturmtief „Friederike“ hat auch in Niedersachsen und Bremen große Schäden angerichtet. Hinzu kommt, dass Handwerker für die Entsorgung von Ästen und Bäumen und für die Herrichtung des Gartens bezahlt werden müssen. [mehr]

Handwerksbetriebe im ländlichen Raum können Fördermöglichkeiten nutzen (Antragsstellung bis zum 15.09.2018 erforderlich)

 
Handwerksbetriebe im ländlichen Raum können Fördermöglichkeiten nutzen

In der Pressemitteilung der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen heißt es:

Am 1.1.2017 trat die überarbeitete Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (kurz: ZILE Richtlinie) in Kraft. Mit der Überarbeitung wurden erstmalig auch Maßnahmen zur Sicherung der Grundversorgung im ländlichen Raum durch Kleinstunternehmen der Grundversorgung in die Förderung aufgenommen. „Die Sicherung der Grundversorgung der Bevölkerung und die Förderung der dörflichen Gemeinschaft durch Kleinstunternehmen sind eine wesentliche Voraussetzung für die Attraktivität von Dörfern“, betont Detlef Bade, Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft, Umwelt und Soziales der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (LHN).

Wir haben den Artikel nebst dem Merkblatt in einem PDF-Dokument zusammengestellt und zum Download bereitgestellt [mehr]

Subunternehmer / Scheinselbstständigkeit

 
Subunternehmer-Scheinselbstständigkeit

Ist ein Handwerker in den Betrieb seines Auftraggebers eingegliedert und erbringt auf der Baustelle Tätigkeiten, die ansonsten von Arbeitnehmern seines Auftraggebers erledigt werden, ist mit den Argumenten wie die der eigenen Gewerbeanmeldung, der bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung oder eigenen Arbeitsmitteln kaum eine selbstständige oder freiberufliche Tätigkeit zu begründen.

So kann der Zoll bei einer Prüfung den Betroffenen als Arbeitnehmer ansehen, besonders wenn eine überschaubare Vergütung vereinbart wurde und er mit Ausnahme weniger kleiner Werkzeuge kein unternehmerisches Risiko trägt.

Dies geht aus einem Urteil des LSG Baden-Würtemberg vom 29.06.2017, AZ L 10 R 592/17 hervor.

Alle Jahre wieder!

 
Verlustbescheinigung

Verlustbescheinigung rechtszeitig beantragen!

Hat ein Anleger bei einer Bank positive Einkünfte erwirtschaftet und bei einer anderen Bank einen Verlust erzielt, ist eine Verrechnung zwischen den Banken nicht möglich.

Aber folgende Option gibt es:

Wenn der Steuerpflichtige bei der Bank, bei der sich der Verlustverrechnungstopf befindet, bis zum 15.12. des jeweiligen Jahres einen Antrag auf Verlustbescheinigung stellt, kann er bei der Veranlagung eine Verlustverrechnung vornehmen. Der Verlust wird dann aus dem Verrechnungstopf des Kreditinstitutes herausgenommen und die Bank beginnt 2018 wieder bei Null.

Mandanteninformation (November-Dezember): Steuer- und Wirtschaftsrecht

 
Steuerrecht

Die nachfolgenden Themen zu aktuellen Urteilen und Neuerungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht sind für Sie als PDF-Dokument zusammengestellt.

Verlustuntergang bei Kapitalgesellschaften
Das Finanzgericht Hamburg (FG) hält die Regelung zum Verlustuntergang bei Kapitalgesellschaften bei Anteilsübertragungen von mehr als 50 % für verfassungswidrig und hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) angerufen. Das BVerfG hatte bereits vor Kurzem entschieden, dass die Verlustuntergangsregelung verfassungswidrig ist, soweit sie bei Anteilsübertragungen von mehr als 25 % bis zu 50 % greift. [mehr..]

Pauschalsteuer für Geschenke
Erfreuliche Nachrichten gibt es hinsichtlich der Übernahme der Pauschalsteuer für Geschenke durch den schenkenden Unternehmer und der damit verbundenen Gefährdung des Betriebsausgabenabzugs. Hier hatte der Bundesfinanzhof entschieden, dass die übernommene Steuer neben dem eigentlichen Präsent ein zweites Geschenk darstellt und in die für den Betriebsausgabenabzug maßgebliche 35 €-Grenze mit einzubeziehen ist. [mehr..]

Neuerungen durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz
Der Bundesrat hat das sog. Betriebsrentenstärkungsgesetz beschlossen. Mit dem Gesetz, welches im Wesentlichen am 1.1.2018 in Kraft tritt, soll u.&xnbsp;a. die betriebliche Altersvorsorge in kleinen Unternehmen gefördert werden. [mehr..]

Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen
Wird eine mindestens 50 %ige GmbH-Beteiligung auf ein Kind im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge übertragen und zahlt das Kind dafür Versorgungsleistungen an sein Elternteil, können diese Versorgungsleistungen nicht als Sonderausgaben abgesetzt werden, wenn der Elternteil nach der Übertragung der Beteiligung weiterhin als Geschäftsführer der GmbH tätig ist. [mehr..]

Scheidungskosten keine außergewöhnliche Belastungen
Scheidungskosten sind ab 2013 nicht mehr als außergewöhnliche Belastungen absetzbar. Damit ändert der Bundesfinanzhof (BFH) seine Rechtsprechung und begründet dies mit einer gesetzlichen Neuregelung im Jahr 2013. [mehr..]

Verteilung von außergewöhnlichen Belastungen auf mehrere Jahre?
Außergewöhnliche Belastungen sind im Jahr ihrer Zahlung absetzbar. Wirken sie sich steuerlich nicht vollständig aus, weil die Einkünfte des Steuerpflichtigen niedriger sind als die geltend gemachten außergewöhnlichen Belastungen, ist eine Verteilung der außergewöhnlichen Belastungen auf mehrere Veranlagungszeiträume nicht möglich. [mehr..]

Abfindung für Verzicht auf künftigen Pflichtteilsanspruch
Verzichtet ein gesetzlicher Erbe gegenüber seinen Geschwistern auf seinen künftigen Pflichtteilsanspruch gegen Abfindung, so fällt die gezahlte Abfindung unter die für Geschwister geltende Steuerklasse II und nicht unter die im Verhältnis von Eltern zu Kindern günstigere Steuerklasse I. Damit ändert der Bundesfinanzhof (BFH) seine Rechtsprechung. [mehr..]

Ausbildung als Steuerfachangestellte/r

 
Steuerrecht

Die Steuerberaterkammer Thüringen weist auf die Ausbildungsmöglichkeit zum/r Steuerfachangestellten hin. Weitere Informationen sind auf der Ausbildungshomepage der Kammer eingestellt. [mehr..]

Steuersparmodell Kind:

 
So können Eltern das Studium finanzieren

So können Eltern das Studium finanzieren

Gute Nachricht für Eltern, deren Kinder erst studieren und dann vielleicht in den Handwerksbetrieb einsteigen wollen. Sie haben es selbst in der Hand, wie sie ihr Kind finanziell unterstützen möchten. Selbst die steuersparende Nießbrauchsbestellung zu Gunsten des Kindes an einem vermieteten Grundstück ist steuerlich erlaubt.

In dem Urteilsfall wollten Eltern ihrer studierenden Tochter finanziell zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts während des Studiums unter die Arme greifen. Sie überwiesen ihrer Tochter jedoch kein Geld, sondern die Mutter überließ ihrer Tochter ein Nießbrauchsrecht an einer vermieteten Immobilie.

Das Finanzamt beurteilte diese Vorgehensweise als Gestaltungsmissbrauch nach § 42 Abgabenordung und rechnete die Vermietungseinkünfte weiterhin der Mutter zu. Ein Gestaltungsmissbrauch wurde deshalb unterstellt, weil das Kind die Mieteinkünfte bis zur Höhe des Grundfreibetrags nicht versteuern musste.

Finanzgericht gibt grünes Licht für Nießbrauchsbestellung

Das Finanzgericht Baden-Württemberg entschiede jedoch gegen das Finanzamt, dass solche Modell keinen Steuermissbrauch darstellen, wenn Sie wirtschaftlich begründet sind (Urteil v. 13.12.2016, Az. 11 K 2951/15).

Wir weisen darauf hin, dass eine Revision durch den BFH zugelassen ist.

Anerkannt wurde diese Gestaltung aus folgenden Gründen:

Die Bestellung des Nießbrauchs an den Vermietungseinkünften war auf die Zeit des Studiums begrenzt.

Der Verträge (die Immobilie war an das Unternehmen des Vaters vermietet) wurden inhaltlich nicht verändert und auch die vereinbarten Mietzahlungen blieben während der Phase des Nießbrauchs konstant.

Die Mutter konnte wirtschaftliche Gründe für die Nießbrauchsbestellung nachweisen. Schließlich war das einzige Ziel dieser Vereinbarung, die Tochter finanziell auszustatten, damit diese während des Studiums ihren Lebensunterhalt bestreiten kann.

Steuertipp: Entscheiden Sie sich bei Unterstützung Ihres Kindes nicht für den klassischen Weg (= Überweisung von Geld), sondern bestellen einen Nießbrauch an einer steuerpflichtigen Einkunftsart, sollten Sie hier niemals einen Alleingang wagen. Tun Sie nichts, ohne vorher mit Ihrem Steuerberater gesprochen zu haben. In dem Urteilsfall war alles wasserdicht und steuerlich nicht angreifbar. Das setzt jedoch eine steuerliche Beratung vor Einräumung des Nießbrauchsrechts voraus.

Deutsche Handwerkszeitung, Recht + Steuern - 27.07.2017 [mehr..]

Mandanteninformation (September-Oktober): Steuer- und Wirtschaftsrecht

 
Steuerrecht

Die nachfolgenden Themen zu aktuellen Urteilen und Neuerungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht sind für Sie als PDF-Dokument zusammengestellt.

Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter
Der Gesetzgeber hat im Juni 2017 das "Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen" verabschiedet. Das Gesetz betrifft neben der Abziehbarkeit von Aufwendungen für Rechte und Lizenzen auch zwei weitere Bereiche, die für viele Unternehmen Bedeutung haben, nämlich die Steuerfreiheit von Sanierungsgewinnen und die Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter (GWG). [mehr..]

Weitere Steueränderungen
Ebenfalls im Juni verabschiedet wurde das sog. Gesetz zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften. [mehr..]

Pauschalsteuer für Geschenke
Macht ein Unternehmer seinen Geschäftsfreunden Geschenke und übernimmt er für sie deren Steuer pauschal i.&xnbsp;H.&xnbsp;von 30 %, so ist die von ihm gezahlte Pauschalsteuer nicht als Betriebsausgabe abziehbar, wenn entweder das Geschenk mehr als 35 € wert ist oder wenn es zusammen mit der Pauschalsteuer den Betrag von 35 € überschreitet. [mehr..]

Gewinnneutrales Ausscheiden aus einer Personengesellschaft
Gesellschafter können künftig weitergehend als bisher aus ihren Personengesellschaften gewinnneutral und damit ohne Aufdeckung stiller Reserven ausscheiden [mehr..]

Bearbeitungsgebühr für Unternehmerdarlehen
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass von Banken vorformulierte Bestimmungen über ein laufzeitunabhängiges Bearbeitungsentgelt in Darlehensverträgen, die zwischen Kreditinstituten und Unternehmern geschlossen wurden, unwirksam sind. [mehr..]

Pflegefreibetrag bei der Erbschaftsteuer
Der erbschaftsteuerliche Pflegefreibetrag von bis zu 20.000&xnbsp;€ wird auch unterhaltspflichtigen Kindern gewährt. Eine gesetzliche Unterhaltspflicht steht der Gewährung des Freibetrags also nicht entgegen. [mehr..]

Bund der Steuerzahler:

 
Elektronische Kontoauszüge

Elektronische Kontoauszüge

Banken stellen Kontoauszüge als Alternative zur Papierform häufig auch in elektronischer Form zur Verfügung. Diese Kontoauszüge werden von der Finanzverwaltung regelmäßig anerkannt, und zwar unabhängig vom Datenformat. Da an elektronische Kontoauszüge keine höheren Anforderungen als an elektronische Rechnungen zu stellen sind, sind diese grundsätzlich steuerlich anzuerkennen.

In Betracht kommen dabei Bildformate (tif, pdf) als auch maschinell auswertbare Formate (z.B. csv). Allerdings sind bei Unternehmern und Selbstständigen in elektronisch übermittelter Form eingegangene Kontoauszüge auch in dieser Form aufzubewahren. Die alleinige Aufbewahrung eines Papierausdruckes genügt nicht.

Bei Privatleuten besteht hingegen keine Aufbewahrungspflicht. Es bestehen daher auch keine Bedenken, als Zahlungsnachweise bei Steuererklärungen an Stelle von konventionellen Kontoauszügen ausgedruckte Online-Bankauszüge anzuerkennen.

Bayerisches Landesamt für Steuern, Verfügung vom 20. Januar 2017, Aktenzeichen S 0317.1.1-3/5 St42.

Mandanteninformation (Mai-Juni): Steuer- und Wirtschaftsrecht

 
Steuerrecht

Die nachfolgenden Themen zu aktuellen Urteilen und Neuerungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht sind für Sie als PDF-Dokument zusammengestellt.

Zuordnung gemischt-genutzter Gegenstände zum Unternehmensvermögen
Unternehmer, die im Jahr 2016 Gegenstände angeschafft oder hergestellt haben, die sie sowohl für ihr Unternehmen als auch privat nutzen, müssen diese bis zum 31.5.2017 vollständig oder teilweise ihrem Unternehmensvermögen zuordnen, um den vollständigen oder anteiligen Vorsteuerabzug geltend zu machen. [mehr..]

Anhebung der Schwelle bei GWG
Die Regierungskoalition hat sich Anfang März auf die Anhebung der Schwelle zur Sofortabschreibung für sog. geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) geeinigt. [mehr..]

BFH verwirft Sanierungserlass
Der Große Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hält den sog. Sanierungserlass der Finanzverwaltung für rechtswidrig. [mehr..]

Das gemeinsam genutzte Arbeitszimmer
Nutzen Ehegatten oder Paare ein Arbeitszimmer gemeinsam, kann jeder von ihnen den steuerlichen Höchstbetrag von 1.250&xnbsp;€ jährlich geltend machen, wenn ihm kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht und beide die Aufwendungen für das Arbeitszimmer in entsprechender Höhe getragen haben. [mehr..]

Benzinkosten des Arbeitnehmers
Darf der Arbeitnehmer einen Dienstwagen auch privat nutzen und muss er die gesamten Benzinkosten für den Pkw selbst tragen, so mindern diese Aufwendungen den geldwerten Vorteil aus der Pkw-Privatnutzung. [mehr..]

Bonuszahlung der Krankenversicherung
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat sich zu Erstattungen und Zuschüssen der gesetzlichen Krankenversicherungen geäußert, die an den Steuerpflichtigen für die Teilnahme an gesundheitsfördernden Maßnahmen im Rahmen eines Bonusprogramms gezahlt werden. [mehr..]

Kündigung zuteilungsreifer Bausparverträge
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat kürzlich entschieden, dass eine Bausparkasse Bausparverträge kündigen kann, wenn die Verträge seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif sind, auch wenn diese noch nicht voll bespart sind. [mehr..]

Umsatzsteuer: Zuordnung zum Unternehmensvermögen bis zum 31.5. beachten

 
Umsatzsteuer

In der Online-Nachricht des NWB Verlag vom 16.03.17 heißt es: "Unternehmer, die im Jahr 2016 den Vorsteuerabzug aus gemischt genutzten Gegenständen geltend machen wollen, müssen den 31.05.2017 beachten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss der betroffene Gegenstand ganz bzw. anteilig nachvollziehbar..." [mehr...]

Reinigungskosten Berufskleidung

 
Reinigungskosten Berufskleidung

Die Deutsche Handwerks Zeitung berichtet in dem Onlineartikel v. 03.03.17: "Das Waschen von "typischer" Arbeitskleidung in der Reinigung lässt sich als Werbungskosten- bzw. Betriebsausgabenabzug problemlos steuerlich absetzen. Doch wie kann man das Selbst-Waschen von Berufskleidung beim Finanzamt geltend machen? ..." [mehr...]

Göttingen: Umzug in neue Kanzleiräume

 
Kanzleiräume

Von der Herzberger Landstraße 45 nach
Am Steinsgraben 1a, 37085 Göttingen

Kostenlose Parkplätze stehen im Rahmen des Kanzleibesuchs zur Verfügung.

Nach Absprache leisten wir einen unentgeldlichen Hol- und Bringservice von Buchführungsunterlagen.

Mandanteninformation: Steuer- und Wirtschaftsrecht

 
Steuerrecht

Die nachfolgenden Themen zu aktuellen Urteilen und Neuerungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht sind für Sie als PDF-Dokument zusammengestellt.

Gegen Steuerbetrug an Ladenkassen
Zum 31.12.2016 ist eine Übergangsfrist zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften ausgelaufen. Darüber hinaus wurde nun das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen verabschiedet. Das Gesetz schreibt den nach den Grundsätzen der ordnungsmäßigen Buchführung und der ständigen Rechtsprechung bereits zuvor geltenden Grundsatz der Einzelaufzeichnungspflicht ab dem 29.12.2016 fest. [mehr..]

Verlustverrechnung bei Kapitalgesellschaften
Der Gesetzgeber hat eine Neuregelung zur Verlustverrechnung bei Kapitalgesellschaften getroffen. Damit kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Verlustuntergang bei einer Anteilsübertragung von mehr als 25 % rückwirkend ab dem 1.1.2016 verhindert werden. [mehr..]

Vorsteuerabzug bei Rechnungsberichtigung
Ein Unternehmer kann den Vorsteuerabzug rückwirkend geltend machen, wenn eine unrichtige Rechnung von seinem Vertragspartner berichtigt wird. [mehr..]

Aktuelles zu Betriebsveranstaltungen
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat eine Anfrage der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft zu lohnsteuerlichen Zweifelsfragen im Zusammenhang mit Betriebsveranstaltungen beantwortet. [mehr..]

Kapitalauszahlung einer Pensionskasse
Für eine Kapitalauszahlung aus einer Pensionskasse wird keine Steuerermäßigung für außerordentliche Einkünfte gewährt, wenn die Kapitalauszahlung auf einem Kapitalwahlrecht beruht, das bereits im Vertrag vereinbart war. [mehr..]

Positives Urteil: Ermittlung inländischer Listenpreis

 
Listenpreis
Listenpreis
Das FG Düsseldorf hat eine bedeutsame Entscheidung getroffen. [mehr..]

Steueranrechnung für Handwerkerleistungen: Ohrfeige für Finanzämter

 
Förderung
Steuertipp
In der Deutschen Handwerkszeitung ist ein Artikel über Steueranrechnung für Handwerkerleistungen erschienen. [mehr..]

Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten

 
Förderung
Förderung
Die Thüringer Aufbaubank hat ein PDF-Dokument mit den neuesten Informationen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten zusammengestellt. [mehr..]

Veranstaltungshinweis: WRG vor Ort, 22.09.16

 
Handwerker-Info
Gemeinschaftsveranstaltung der WRG, der Gemeinde Friedland und dem AFU
Am Donnerstag, den 22.09.2016 findet findet um 18.00 Uhr eine Veranstaltung der WRG (Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH) und der Gemeinde Friedland im Rahmen des AFU-Stammtisches im Groß Schneer Hof statt.
 
 

Weitere Informationen sind auf der Homepage der WRG zu finden [Informationen]

Handwerker-Info - Verbesserte Fördermöglichkeiten der Thüringer Aufbaubank für Handwerker

 
Handwerker-Info
Handwerker aufgepasst - verbesserte Förderbedingungen in der GRW Förderung!
So lautet die Online-Meldung der Thüringer Aufbaubank.
 
 

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Förderbank zu finden [Homepage]

Umsatzsteuer-Jahreserklärung

 
Umsatzsteuer-Jahreserklärung
Haftungsfalle Umsatzsteuer-Jahreserklärung 2015
Informationen zur Zuordnungsentscheidungen von gemischt genutzten Witschaftsgütern - Frist für die Zuordnung endet am 31.05.2016.
 
 

Weitere Informationen sind in einem PDF-Dokument zum Download zusammengestellt [Download]

Neue Richtlinie Thüringen-Invest

 
Neue Richtlinie Thüringen-Invest
Förderprogramm planmäßig zum 01.01.2015 in Kraft getreten
 
 

In einer Mitteilung der Thüringer Aufbaubank heißt es: "Der Freistaat Thüringen hat die Fördermöglichkeiten kräftig ausgeweitet: Der maximal mögliche Zuschuss wurde von 20.000 auf 50.000 Euro erhöht, er kann wie bisher 20 Prozent der förderfähigen Investitionen betragen. Der Zuschuss kann optional mit einem zinsgünstigen Förderdarlehen von 200.000 Euro kombiniert werden (bisher max. 100.000 Euro). Auch die förderfähigen Branchen wurden ausgeweitet - so sind jetzt zum Beispiel auch der Lebensmitteleinzelhandel oder das Fleischerhandwerk förderfähig." Weitere Informationen sind auf der Homepage der Aufbank zusammengestellt [Homepage Aufbank]

KMU-Förderung

 
KMU-Förderung
27,3 Mio. Euro Investitionen und 252 neue Arbeitsplätze (WRG-Newsletter, Juli 2014)
 
 
Nach Abschluss der EU-Förderperiode 2007-2013 kann eine positive Bilanz gezogen werden. Das kommunale Förderprogramm hat eine Förderlücke geschlossen. [mehr..]

Elektronische Rechnungen

 
E-Rechnung
Sparpotential für Handwerksbetriebe (DeutscheHandwerksZeitung, 04.06.2014)
 
 
Ärgern Sie sich weil Unmengen an Papierbelegen der letzten zehn Jahre Räume blockieren, die Sie eigentlich besser nutzen könnten. Dann sollten Sie in Erwägung ziehen, künftig auf die elektronische Rechnungslegung umzustellen. [mehr..]

Gewährleistungsabzug

 
Gewährleistungsabzug
Handwerker darf Steuer berichtigen (handwerk-magazin.de, 16.06.2014)
 
 
Wird die Umsatzsteuer nach vereinbarten Umsätzen (Soll-Besteuerung) abgerechnet, muss die Steuer regelmäßig vorfinanziert werden. [mehr..]

E-Rechnung

 
E-Rechnung
Was bei elektronischen Rechnungen wichtig ist (DeutscheHandwerksZeitung, 14.02.2014)
 
 
E-Mail statt Papier: Elektronische Rechnungen setzen sich immer mehr durch. Auch für die Anerkennung durch das Finanzamt macht es meist kaum mehr einen Unterschied - vorausgesetzt, es werden einige Punkte beachtet. [mehr..]

E-Rechnung

 
E-Rechnung
Bald Pflicht bei öffentlichen Aufträgen (DeutscheHandwerksZeitung, 26.05.2014)
 
 
Rechnungen elektronisch zu verschicken soll Zeit und Kosten sparen. Die europäischen Behörden (d.h. auch die deutschen) sind nun verpflichtet neue einheitliche Formate einzuführen, da E-Rechnungen bei öffentlichen Aufträgen bald Standard sein sollen. [mehr..]

Zuschuss für PV-Speicher 30%

 
Erneuerbare Energien "Speicher"
 
 
Das Wichtigste in Kürze
 
 
ab 1,26 % effektiver Jahreszins
für kombinierte Anlagen aus Photovoltaik und Batteriespeicher
auch zur Speichernachrüstung von Photovoltaik-Anlagen, die nach 31.12.2012 in Betrieb gingen
günstiger Kredit mit Tilgungszuschuss in Höhe von 30% der förderungsfähigen Kosten
Laufzeit und Zinsbindung bis zu 20 Jahre möglich
 
 
Folgende Maßnahmen werden gefördert:
 
 
a) Die Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem. Es gilt der reguläre Fördersatz von max. 600 Euro/kWp.
b) ein stationäres Batteriespeichersystem, das nachträglich zu einer nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen Photovoltaik-Anlage installiert wird.
Zur KfW-Homepage [mehr..]

Firmen-PKW auch für Ehegatten im Minijob

 
Steuertipp
 
 
Die Überlassung eines Firmenwagens an Arbeitnehmer auch zur überwiegend privaten Nutzung wird weder durch Verwaltungsvorschriften noch durch gesetzliche Regelungen eingeschränkt.
Daraus ergibt sich das auch Minijobbern, unabhängig von ihrem Verwandtschaftsverhältnis zum Arbeitgeber, ein Firmenwagen überlassen werden kann.
Es ist zu beachten, dass 1 % des Bruttolistenpreises zuzüglich eventueller Sonderausstattungen zum Erstzulassungszeitpunkt als Arbeitslohn erfasst werden müssen (§8Abs.2Satz2EStG).
Daher muss bei einem Minijob berücksichtigt werden, dass die Summe aus Barlohn und Sachzuwendungen die Höhe des Grenzwertes von 450,-- € (neu ab 2013) nicht übersteigt.
 
 
Rechenbeispiel:
Dem Ehegatten, mit dem ein Minijob vereinbart wurde, wird ein PKW zum Listenpreis von 15.000,00 € überlassen. Der Arbeitgeber setzt den geldwerten Vorteil im Rahmen des Minijob-Arbeitsverhältnisses mit 1% / Monat des Bruttolistenpreises zum Zeitpunkt der Erstzulassung an. Bei dieser Berechung ist der Umfang der privaten Nutzung des PKW unerheblich.
Der Arbeitslohn setzt sich daher wie folgt zusammen:
 
 
Sachbezug für Fahrzeugüberlassung 15.000,00 € x 1%= 150,00 €
Barlohn 300,00 €
monatlicher Arbeitslohn 450,00 €

Keine Pauschalsteuer mehr auf "Aufmerksamkeiten" an Kunden

 
Steuerberaterverband
Mitteilung des Steuerberaterverbandes
 
 
Bereits der Steuerberaterverband Hessen berichtete jüngst von einer durch die Finanzverwaltung Hessen verlautbarten, für die Praxis bedeutsamen Vereinfachungsregelung zur Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen. Im Rahmen des § 37b EStG soll ab sofort die für Arbeitnehmer für Sachbezüge und für Geschenke an Geschäftsfeunde unter 40 € geltende Begünstigung (R 19.6 LStR 2011) auch für Zuwendungen des Steuerpflichtigen an Dritte gelten. [mehr..]

Mehr Geld vom Finanzamt für Autofahrer

 
Autofahrer
Arbeitnehmer dürfen aufgrund neuer Urteile jetzt für zahlreiche Arbeitswege doppelt so viel absetzen wie bisher.
 
 
Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass alle Arbeitnehmer höchstens eine regelmäßige Arbeitsstätte haben.
Somit können Sie lt. Az. VI R 55/10, VI R 36/10 und VI R 58/09 für jeden Weg zu einem anderen Arbeitsort Reisekosten absetzen. Das heißt, dass für jeden gefahrenen Kilometer 0,30 € als Reisekosten geltend gemacht werden können, außerdem häufig die Pauschalen für Verpflegung. [mehr..]

Pressemitteilung: Steuerrecht

 
Der Steuer-Wahnsinn eskaliert
 
 
In einer online Pressemitteilung der Wirtschaftswoche von Christian Ramthun heißt es: "Mit einem überraschenden Urteil zwingt der Bundesfinanzhof Tausende Fleischer, Bäcker und Pizzadienste zu hohen Nachzahlungen – und dokumentiert den Wahnsinn unserer verkommenen Fiskalordnung. Arbeitsplätze drohen auf der Strecke zu bleiben. " [mehr..]

Gerichtsurteil: Firmenfeier

 
Firmenjubiläum und Geschäftsführergeburtstag
 
 
In einer Mandaten-Information der Steuerberatung Baykal heißt es: "Die Kosten einer GmbH für eine Feier, bei der gleichzeitig das fünfjährige Firmenjubiläum und der Geburtstag des Gesellschafter-Geschäftsführers gefeiert werden, sind als verdeckte Gewinnausschüttung zu behandeln und daher nicht absetzbar. Dies hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg (FG) entschieden. " (Nr.5) [mehr..]

Gesetzgebung: Existenzgründung

 
Neue Regeln für Existenzgründer
 
 
In einer Mandaten-Information der Steuerberatung Baykal heißt es, daß nach dem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt künftig die Arbeitsagenturen nach eigenem Ermessen entscheiden, ob der Existenzgründer-Zuschuss gewährt wird. Die Maximalförderung verkürzt sich auf sechs Monate. Die Antragsteller müssen mindestens 150 Tage Restanspruchsdauer auf ALG I nachweisen, bislang sind es 90 Tage. (Nr.2) [mehr..]

KfW-Gründerkredit

 
Universell / Startgeld
 
 
Die KfW-Bank hat neue Förderprogramme für Existenzgründer bzw. Unternehmensnachfolger aufgelegt. Mit dem KfW-Gründerkredit-Universell werden Existenzgründungen und der Aufbau des Unternehmens in den ersten drei Jahren gefördert der Zinssatz liegt ab 1,97 % effektiv pro Jahr.
Der KfW-Gründerkredit - StartGeld finanziert Investitionen und Betriebsmittel bei Existenzgründungen in Deutschland.

Ende des Papierkrieges

 
Elektronische Rechnung
 
 
Ab dem 1. Juli 2011 gibt es die einfache elektronische Rechnung. Die paperierlose Rechnung, die E-Rechnung, wurde in kurzer Zeit zum Standard. Schon allein der Kostenvergleich (ca. 70 % Ersparnis laut einer Studie der EU) führte zu einer allgemeinen Akzeptanz.
Um als Unternehmer hierauf vorbereitet zu sein, kann man einige Informationen schon jetzt abrufen. Auf folgenden Links bekommt man Rat vom Fachmann:
 
Merkblatt
 
 
Der DWS-Verlag hat ein Merkblatt 'Die Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung' herausgegeben. Die Information haben wir zum Download zusammengestellt. [Download]

Steuertipp: Betriebsprüfung

 
Betriebsprüfer jagen kleine Betriebe
 
 
In einem Online-Artikel von Handwerk.com heißt es: "Betriebsprüfer schießen sich auf kleine Unternehmen ein. Weil sich die Kleinen nicht so schnell wehren, sei dort mehr zu holen – auch mit allerlei Tricks. Letztlich gehe es den Finanzbeamten nur um die eigene Karriere." [mehr..]

Steuertipp: Verfahren für Arbeitnehmer

 
Die wichtigsten anhängigen Verfahren für Arbeitnehmer
 
 
Einspruch erheben bei Verfahren für die Besteuerung von Arbeitnehmern (Quelle: Haufe Steuern, 05.05.11) [mehr..]

Solar- und Fotovoltaikanlagen

 
Staatliche Förderung und steuerliche Aspekte
 
 
Aktuelle Rechtsprechungen zum Thema der Förderung von Solar- und Fotovoltaikanlagen. (Quelle: Haufe Steuern, 20.01.11) [mehr..]

Ferienjobs für Schüler und Studenten

 
Möglichkeit durch Ferienjobs Taschengeld aufzubessern
 
 
In der Ferienzeit nutzen viele Schüler und Jugendliche die Möglichkeit durch Ferienjobs ihr Taschengeld aufzubessern.
Unternehmen, die Ferienjobs vergeben möchten, sollten sich mit den Regelungen des Jugendarbeitschutzgesetzes und der Kinderarbeitsschutzverordnung - insbesondere mit der Frage, ab welchem Alter und für welche Arbeiten ein Schüler beschäftigt werden darf - auseinandersetzen. [mehr..]

Arbeitszimmer wieder leichter absetzbar

 
Urteil des Bundesverfassungsgerichts
 
 
In einer Pressemitteilung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ.net) v. 29.07.10 heißt es, daß das Bundesverfassungsgericht eine seit 2007 geltende Verschärfung im Steuerrecht gekippt hat. Aufwendungen für häusliche Arbeitszimmer können nun auch von der Steuer abgesetzt werden, wenn das Zimmer nicht den Mittelpunkt der gesamten Arbeit darstellt. [mehr..]

Fehlen Ihnen Belege für die Steuererklärung?

 
Tipp für Ihre Steuererklärung
 
 
Um den Betriebsausgabenabzug und die Vorsteuer anerkannt zu bekommen können Eigenbelege oder Duplikate helfen.

Fehlt ein Beleg oder eine Rechung sollten sie sich mit dem Lieferanten in Verbindung setzen und um ein Duplikat der Rechnung bitten. Ein Duplikat sichert den Betriebskostenabzug und die Vorsteuer.

Sollte dies nicht möglich sein, können sie einen Eigenbeleg erstellen. Auf diesem sollte mit der Überschrift "Eigenbeleg" die Höhe der Aufwendung, das Datum, der Anlass und der Empfänger der Zahlung mit Anschrift vermerkt sein. Ein Zahlungsnachweis, möglichst ein Kontoauszug, sollte beigefügt werden. Bei Barzahlungen sollte man Zeugen benennen können oder einen Kassenbeleg beifügen.
Bei fehlenden Tankbelegen ist eine Schätzung der Kosten anhand des durchschnittlichen Benzinverbrauchs und des durchschnittlichen Benzinpreises möglich (Bundesfinanzhof, Az. VI R 113/88)

Vorsteuer wird bei Eigenbelegen in der Regel nicht anerkannt und auch der Betriebsausgabenabzug kann angezweifelt werden, bei zu vielen Eigenbelegen werden die Betriebsausgaben aller Wahrscheinlichkeit nach vom Finanzamt gekürzt.

Vorlage Eigenbeleg zum Download (PDF-Dokument)

Dies ist ein Service für die Region Leinefelde - Heiligenstadt - Göttingen.

Vereinfachung im Vergütungsverfahren ausländischer Vorsteuer ab 2010

 
Bundeszentralamt für Steuern
Bundeszentralamt für Steuern
 
 
Zahlt ein deutscher Unternehmer im EU-Ausland Vorsteuer, so musste er sich er sich diese im Vorsteuer-Vergütungsverfahren des jeweiligen Landes erstatten lassen. Ab 2010 kann der Antrag beim Bundeszentralamt für Steuern eingereicht werden. [mehr..]

Bundesfinanzhof - Dienstreisen

 
Dienstreisen kombiniert mit Urlaub absetzbar
 
 
In einem Artikel der FAZ v. 13.01.10 heißt es: "Dienstreise nach Las Vegas: Sie bleibt auch bei anschließendem Urlaub dort absetzbar.." [mehr..]

Mini-Jobs

 
Wann lohnen sich Mini-Jobs für Arbeitgeber?
 
 
Teilzeitkräfte und Aushilfen sind immer mehr ins Visier der Prüfer geraten. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt:

Einkommensteuer für Rentner

 
Der Fiskus jagt die Rentner - Schonzeit für Rentner vorbei
 
 
Auch Rentner sind zu Steuerklärungen verpflichtet... [mehr...]

Handwerker-Sofortkredit

 
Unterstützung für das Thüringer Handwerk
 
 
In einer Mitteillung der Handwerkskammer Erfurt vom 6. Mai heißt es: "BBT, MBG und Handwerkskammer Erfurt erarbeiten spezielle Handwerks-Finanzprodukte" [mehr...]

Zukunftssicherung für die Thüringer Wirtschaft

 
Programme zur Wirtschaftsförderung
 
 
Das Bundesland Thüringen hat seine Programme zur Wirtschaftsförderung ausgebaut, um die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise für die heimischen Unternehmen abzumildern und die große Aufbauleistung der vergangenen 20 Jahre zu sichern. [mehr...]

Förderung beim Heizen

 
Einsatz erneuerbarer Energien im Wärmebereich
 
 
In einer Pressemitteilung des Bundesministerium (BMU) heißt es:
Mehr Geld für Hauseigentümer und Unternehmen
Das Bundesumweltministerium stellt im laufenden Jahr 400 Millionen Euro zur Förderung der erneuerbaren Energien im Wärmebereich zur Verfügung. Mit dem so genannten Marktanreizprogramm wird zum Beispiel der Einsatz von Solarthermieanlagen oder Pelletheizungen gefördert. [mehr...]

Förderprogramme

 
Änderungen zum Jahreswechsel
 
 
Zum Jahreswechsel 2008/2009 sind wichtige Förderprogramme geändert bzw. in Kraft gesetzt worden. Weitere Verbesserungen sind für März/April angekündigt - wir halten Sie auf dem Laufenden. Auf folgende Programme/Institutionen trifft dies insbesondere zu:
  • KfW - Förderbank
  • TAB - Thüringer Aufbaubank
  • N-Bank - Investitions- und Förderbank Niedersachsen

Chaos: Kein blindes Vertrauen bei der Pendlerpauschale!

 
 
 
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Pendlerpauschale hat das Bundesfinanzministerium versichert, daß jeder Pendler rückwirkend ab 2007.... [mehr]

Fitnesskurs - und das Finanzamt bezahlt´s?

 
 
 
Viele Praxismitarbeiterinnen besuchen einen Fitnesskurs, machen Aerobic für die Kondition oder Autogenes Training zur Stressbewältigung. Auch Kurse über Ernährungsberatung oder zur Raucherentwöhnung sind beliebt. Es gibt also viele Kursangebote, mit denen man sich und seiner Gesundheit Gutes tun kann. Alle haben leider einen Nachteil: Sie kosten Geld. [mehr]

Neue Meldepflicht!

 
 
 
Sofortmeldung am ersten Arbeitstag!
Der Gesetzgeber fordert ab dem 01.01.2009 von Betrieben bestimmter Branchen eine unverzügliche Meldung der Beschäftigten an die Datenstelle der Rentenversicherung. [mehr]

Für Firmengründung aus der Arbeitslosigkeit
bis zu 90% Zuschuss

 
 
Arbeitslosigkeit 90 % Zuschuss
 
für übrige Existenzgründungen bis zu 75 %
 
 
Antragstellung ab dem 1. Oktober... [mehr]


© Steuerberatung Lehmann 2007 - 2018; Umsetzung: agentur MCB

Startseite